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Neurophysiologie

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Saborido 72

Dr. Juan Saborido


Die Neurophysiologie befasst sich mit der Funktion des Nervensystems.
Als Spezialgebiet der Humanmedizin appliziert sie sein Wissen auf die Funktionsstörungen des menschlichen Nervensystems und der sensorischen Organfunktion.
Sie ist somit eine Unterstützung bei der Diagnose von einem großen Teil aller medizinischen Spezialgebiete.

Die Neurophysiologie bedient sich verschiedener Untersuchungsanwendungen:
1.- Elektroenzephalogram (EEG)
Das Elektroenzephalogram ist eine Methode der medizinischen Diagnostik und der neurologischen Forschung zur Messung der summierten elektrischen Aktivität des Gehirns durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche. Das Elektroenzephalogramm dient zur Diagnose von Bewusstlosigkeit, Stürzen, Hirn-Trauma, Krämpfen und anormalen Bewegungen, Schwindel, Bewusstseinsstörungen, Depression und Epilepsie

2.- Die Elektromyografie (EMG)
Die Elektromyografie ist eine elektrophysiologische Methode in der neurologischen Diagnostik, bei der die elektrische Muskel-Aktivität gemessen wird. Die Elektromyographie dient zur Diagnose von Kraftverlust der Extremitäten, Myopathie, Polyneuropathie, Bandscheibenvorfälle, Wirbelgelenkarthrose,

3.-Akustisch evozierte Potentiale (AEP)
Die akustisch evozierten Potentiale messen Potentialdifferenzen zwischen verschiedenen Ableitelektroden an der Kopfhaut. Durch eines Stimulus (Schallereignis) wird ein mess-spezifischer akustischer Reiz verwendet , so kann man im allgemeinen asynchrone Aktivität von Innenohr  („Hörschnecke“), Hörbahn und Primärem Hörzentrum / Hirnrinde registrieren. Die AEP dienen zur Diagnose von Hörverlustgefühl, Ohrensausen, Ohrgeräusche, Schwindel, Multiple Sklerose.

4.-Objetktive Audiometrie
Ist eine Variante der akustischen evozierten Potentiale. Durch die progressive  Verminderung der Stimulierungstärke können wir die Genauigkeit der Hörschwelle bei einem Patienten bestimmen. Es dient zur Diagnose bei kleinen Kindern, bei denen wegen ihres Alters eine konventionelle Audiometrie nicht durchgeführt werden kann, oder die Ergebnisse nicht so sicher sind.

5.-Somatosensibel evozierte Potentiale (SSEP)
Sind Aufzeichnungen der elektrischen Antwort schnell leitender sensibler Nervenfasern im Verlauf der Schleifenbahn. Dabei wird nach wiederholter elektrischer Reizung eines peripheren Nerven an verschiedenen Stellen deren Verlauf abgeleitet, zumeist in Höhe des Eintritts in das Rückenmark und über dem betreffenden Hirnareal .Es dient zur Diagnose von Kraftverlustgefühl, Symptomatologie nach einem Wirbelsäulen- oder Schädel-Hirntrauma .

6.-Visuell evozierte potentiale (PEV)
Sind durch visuelle Stimulation der Netzhaut hervorgerufene Potentialunterschiede geringer elektrischer Ladungen, die über dem Bereich der Sehrinde am Hinterkopf von der Haut abgeleitet werden können. Es dient zur Diagnose von Sehstörungen wegen optischer Neuritis, ischämische Störungen, Gehirntumoren.

 

 

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